Freitag, 7. September 2012





der wald hinter den gedanken,
die regentropfen an ihnen
und der herbst, der sie vergilben lässt –
ach, himbeerranken aussprechen,
dir beeren ins ohr flüstern,
die roten, die ins moos fielen.
dein ohr versteht sie nicht,
mein mund spricht sie nicht aus,
worte halten ihren verfall nicht auf.
hand in hand zwischen undenkbaren gedanken.
im dickicht verliert sich die spur.
der mond schlägt sein auge auf,
gelb und für immer.

- günter eich -

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